Vostell, Wolf

1932 geboren in Leverkusen
1950 - 1953 Lehre als Photolithograph
1954 - 1955 Studium an der Werkkunstschule Wuppertal
1955 - 1957 künstlerische Ausbildung in Paris an der Ecole des Beaux-Arts in Malerei, Graphik und Anatomie
1958 Studium an der Düsseldorfer Akademie
1962 gründete mit anderen Künstlern die Gruppe "FLUXUS", Sie veranstalten Festivals in Wiesbaden, Kopenhagen und Paris. Der Name Fluxus (lat. _fließen) weist darauf hin, dass die Teilnehmer die Grenzen der klassischen Kunstgattungen überwinden wollen.
1964 Ab Mitte der 60er Jahre nimmt Vostell in seinen Schichtenbildern Bezug auf aktuelle Themen in Gesellschaft und Politik.
1971 Vostell zieht in das geteilte Berlin. Die Stadt ist für ihn Symbol der Gewalt und Brutalität. Der Holocaust und die Berliner Mauer gehören zu den zentralen Themen seines Werkes
1987 Aufstellung eines Beton-Cadillac-Denkmals auf dem West-Berliner Rathenau-Platz
1992 Das Land Nordhein-Westfalen widmet Vostell eine Gesamtschau, die auf verschiedene Städte verteilt wird. Bonn: Zeichnungen und Papierarbeiten; Köln: Environments; Leverkusen: das malerische Werk; Mannheim: Multiples und Druckgraphik; Mühlheim: Videoarbeit. Das Land Berlin ernennt Vostell zum "Professor ehrenhalber"
1998 gestorben

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