Pfahler, Karl-Georg

1926 in Emetzheim / Franken geboren
1948 / 49 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg
1950-54 Studium an der Kunstakademie Stuttgart
1956 Gründungsmitglied der "Gruppe 11" (zusammen mit Günther C. Kirchberger, Attila Biró und Friedrich Sieber); Orientierung am Action Painting und Informel
1959 Loslösung vom informellen Stil, die ersten "formativen" Arbeiten entstehen
1965 Ausstellung in Basel: "Signale"
1967 Ausstellung "Formen der Farbe" in Amsterdam, Stuttgart und Bern
1968 Ausstellungsbeteiligung in New York: "Painting and Sculpture from Europe"
1970 deutscher Beitrag auf der Biennale in Venedig (zusammen mit Thomas Lenk, Heinz Mack und Günter Uecker)
1981 Vertreter deutscher Kunst auf der Biennale in Sao Paulo; Gastprofessur an der Helwan Universität in Kairo
1984-92 Lehrauftrag an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg
1999 Gestaltung des Sitzungssaales des Ältesten Rates des Deutschen Bundestages im Reichstag in Berlin
2002 am 6. Januar in Weißenburg-Emetzheim gestorben
seit 1962 Formblöcke wandeln sich zu scharf abgegrenzten Farbflächen; sie heben Pfahler als einzigen Repräsentanten des sogenannten "Hard-Edge" in Deutschland hervor
seit 1965 Architekturprojekte; Farb-Raum-Objekte; dreidimensionale "Farbräume"

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